Arthrose durch nichtstun

Arthrose durch Nichtstun
Arthrose durch Nichtstun

Während zu viel Belastung unseren Gelenken schaden kann ist auch Ruhe bzw nichtstun noch eher Gift für unsere Gelenke. Aber kann man Arthrose durch nichtstun bekommen?

Daher ist der Schlüssel keine Arthrose zu bekommen nicht Schonung und Bequemlichkeit. Ein Leben ohne Beanspruchung ist Gift für unsere Gelenke. Wer sich nicht bewegt hat mit einem Verlust der Muskelmasse zu rechnen, die Versorgung der Muskeln und allen Körpergewebes nimmt ab, die Durchblutung der Haut und sogar die des Gehirns nimmt ebenfalls ab. Man könnte es auf den Punkt bringen, wer rastet der rostet.

Arthrose durch nichtstun
Unser Gelenke und unser Körper leben bewiesenermaßen von der Bewegung. Dies ist so, weil der Knorpel nicht wie die meisten anderen Körperteile über das Blut mit Nährstoffen versorgt wird sondern weil die Nährstoffversorgung des Knorpels ähnlich wie bei einem Schwamm ausschließlich durch Bewegung von statten geht.

Viele Menschen klagen über Rückenschmerzen und Knieschmerzen, obwohl sie überhaupt gar keinen Sport machen oder sich anderweitig viel betätigen. Denn durch langes stillhalten werden unser Gelenke nicht ausreichend geschmiert, die oberflächlichen Knorpelschichten fasern eher auf. Man kann bei Büromenschen sogar oft eine Rauigkeit der Kniescheibe feststellen. Auch dies kann eine der ersten Stufen einer Arthrose sein.

Damit eine Arthrose erst gar nicht entstehen kann oder damit es nicht noch mehr in einen oder mehreren Gelenke zwickt, gilt dass man die Gelenke ausreichend und mit wohl dosierter Belastung bewegen soll.

Die Vorteile von Bewegung sind:

  • Werden Gelenke bewegt, fördert das die Versorgung des Knorpels mit Nährstoffen.
  • Werden Gelenke bewegt, erhält dies die Beweglichkeit.
  • Werden Gelenke bewegt, kräftigt dies die Muskeln, die das Gelenk umgreifen und stabilisieren.

 

Außer Gymnastik werden gelenkschonende Sportarten empfohlen.
Als Grundregeln für die Auswahl nennt der Deutsche Sportärztebund:

  • Es sollen keine großen Impulsbelastungen und Extrembewegungen wie starke Rotation auftreten.
  • Es hilft, wenn die Bewegungen einen gleichmäßig-rhythmischen Takt haben.
  • Gut geeignet sind etwa Nordic Walking, Crosstrainer, Radfahren und Schwimmen.

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