Arthroskopie bei Arthrose

Bei der Arthroskopie, oder auch Gelenkspiegelung genannt führt der Orthopäde durch einen kleinen Hautschnitt ein Endoskop in das Gelenk ein.

Das Endoskop ist mit einer Kamera und einer Beleuchtung ausgestattet. So kann der Orthopäde sich nicht nur ein genaues Bild von dem beschädigten Gelenk machen, sondern er kann auch kleine Operationen direkt durchführen

Welche Art von OP kann der Orthopäde mit dem Endoskop durchführen
Der Orthopäde kann mit dem Endoskop kleine Ausfransungen und abgelöste Knorpelstücke behandeln, bzw. entfernen. Das Endoskop ist sehr vielseitig, da sich während der Endoskopie weitere chirurgische Instrumente in das Gelenk einführen lassen.

Bestehen Risiken bei der Endoskopie?
Ja, der Eingriff verbirgt erhebliche Risiken in Bezug auf eine Gelenkinfektion. Eine Gelenkinfektion ist sehr schwer zu bekämpfen. Daher wird ihnen ihr Orthopäde zunächst raten alle andern möglichen Therapiemöglichkeiten in Betracht zu ziehen.

Gibt es Studien
Jedes Krankheitsbild ist anders, daher kann man Studien nicht pauschalisieren. In den USA wurde kürzlich eine Studie mit 200 Personen durchgeführt. Bei diesen Personen wurde eine Knorpelglättung mit einem Endoskop durchgeführt. Bei dieser Studie brachte der Eingriff verglichen mit einer Parallelgruppe jedoch keinen nennenswerten Erfolg.

Überlegen sie also genau, ob Sie nicht alle anderen Therapiemöglichkeiten wie Bewegung, Nahrungsergänzungen und der richtigen Ernährung voll ausgeschöpft haben.

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