Coxarthrose Schmerz

Der Schmerz bei einer Coxarthrose fühlt sich dumpf und bohrend an. Anfangs weniger und nimmt dann aber immer mehr zu. Typisch, dass es teilweise zu schubartigen Verschlimmerungen kommen kann.

Diesen Zustand kann man ab hier als aktivierte Arthrose bezeichnen. Wer nach Schwellung als Anzeichen sucht, der sucht, der sucht vergeblich. Anders als bei anderen Arthrosen gibt es dergleichen hier nicht. Es kommt auch nicht zu Blockierungen oder Instabilitäten.

Werden die Schmerzen immer schlimmer, sollte man eine Prothese in Erwägung ziehen. Es gibt hier sehr gute Langzeitprognosen. Untersuchungen bestätigen, dass selbst nach 26 Jahren Hüftprothesen zu 75% nicht ausgetauscht werden müssen. Von einer Coxarthrose oder auch Hüftgelenksarthrose spricht man, wenn das Hüftgelenk durch Abnutzung geschädigt oder zerstört ist. Sie ist die häufigste Arthrose Form beim Menschen überhaupt. Neben diesem „normalen Hüftgelenksverschleiß“ ohne erkennbaren Auslöser gibt es verschiedenen Ursachen, die zu einer frühzeitigen Coxarthrose führen wie z.B. Übergewicht, Vorverletzungen, Vorerkrankungen oder eben altersbedingter Verschleiß.

Entstehung einer Coxarthrose
Meistens liegt ein Verschleiß oder ein Knorpelschaden anfangs zu Grunde. Im Laufe der Zeit kommt es dann an den Stellen wo die größte Druckbelastung auftritt, zu einer Freilegung der Knochenfläche. Die Knorpelschicht wird im Laufe der Zeit abgerieben und von Mal zu Mal dünner. Sobald der Knochen an einer Stelle freigelegt ist, versucht er dem Schaden mit einer Verdichtung entgegenzutreten. Dadurch wird es aber noch schlimmer, das Gelenk verformt sich. Einmal beschädigt verbreitert sich die beschädigte Stelle schneller. Es kommt immer mehr zu Gelenkschmerzen, zu einer Einschränkung der Beweglichkeit. Das Gelenk wird steifer.

Anfangsschmerzen einer Coxarthrose
Typisch sind, das am Anfang einer entstehenden Arthrose man nach einer bestimmten Bewegungszeit wieder beschwerdefrei ist. Man vergisst den Schmerz dann tagsüber sehr schnell wieder, bis zum Abend wo er sich dann wieder zurückmeldet und meist stärker wird.

Coxarthrose Selbsttest
Die Coxarthrose ist einer der häufigsten Arthrosearten überhaupt. Aber wie kann man selber feststellen ob man betroffen ist. Lesen sie hier die Antwort.

Bei der Coxarthrose ist der Knorpel in der Gelenkpfanne der Hüfte abgenutzt. Dies hat im späteren Stadium eine schmerzhafte und entzündliche Schrumpfung der Gelenkkapsel zur Folge. Man könnte dies dann sogar auf einem Röntgenbild an dem verringerten Spalt zwischen den Knochen erkennen.

Bei einer Coxarthrose schmerzt nicht nur die Hüfte, wie man vielleicht logisch schlussfolgern könnte. Sondern charakteristisch sind auch Schmerzen die bis in das Kniegelenk ausstrahlen können. In einigen Fällen wurde auch von aufsteigenden Schmerzen in der Lendenwirbelsäule berichtet.

Pauschal kann man sagen, umso schlimmer die Schmerzen umso ausgeprägter ist dann die Fähigkeit noch das betroffene Bein zu bewegen.

Personen mit einer Coxarthrose erkennt man am veränderten Gangbild So verringern sich zunächst die Rotationsbewegungen, dann Streckungen hinter die Körperachse und schließlich das Abspreizen des betroffenen Beins. Das Gelenk wird zunehmend steif und schmerzhaft. Vor allem die Standbeinphase wird im Verlauf schmerzhafter. Das hat ein verändertes Gangbild bis hin zum Humpeln und Schwanken zur Folge.

Möglichkeiten, eine Arthrose des Hüftgelenks zu behandeln
Je nach Schweregrad wird die Arthrose des Hüftgelenks konservativ oder operativ behandelt. Bei geringfügigen oder anfänglichen Beschwerden werden Schmerzmittel und bei Bedarf Gehhilfen oder andere Hilfsmittel verordnet. Außerdem können in gewissen Abständen Injektionen in das betroffene Gelenk Schmerzen für eine gewisse Zeit verringern.

Als sehr gute Möglichkeit erweist sich gezielte Physiotherapie in Kombination mit geeigneten Sportarten. Innerhalb der Therapie werden durch Muskelaufbau, Dehnungen und Mobilisation sowie Streckungen des Gelenks Schmerzen gelindert, Bewegungsausmaße erhalten und die Stabilität des Hüftgelenks im Gang erarbeitet.

In gravierenderen Fällen, in denen die konservative Therapie keinen Erfolg bringt, wird zur operativen Therapie geraten. Als häufigste Methode gilt dabei die Totalendoprothese, oder auch Hüft-TEP. Je nach Alter, Mobilitätsgrad und Anatomie wird diese Prothese zementiert oder nicht zementiert eingebaut. Außerdem können in seltenen Fällen Spezialprothesen oder Teilprothesen zum Einsatz kommen.

Arthrose Tipp:
Der Erfolg der Behandlung hängt zu einem großen Teil von der frühen Erkennung der Coxarthrose ab und den damit verbunden Therapien Maßnahmen. Also umso früher man dies erkennt umso besser.

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