Der Teufelskreis bei einer Arthrose

Bei dem Teufelskreis bei einer Arthrose nehmen die Muskeln einen ganz besonderen Stellenwert ein. Oft ist es so das Personen die später einmal Arthrose bekommen, schon dies von ihren Muskeln mitgeteilt bekommen.

Nur kann man die Zeichen selber nicht richtig deuten. Oft treten als erstes Muskelschmerzen auf. Wir merken irgendetwas stimmt mit dem Gelenk nicht, es schmerzt unter Umständen gar nicht richtig. Aber trotzdem nehmen wir eine Schonhaltung ein. Dies geschieht automatisch und ganz unbewusst. Wir machen das instinktiv um das betroffene Gelenk zu schützen. Aufgrund dessen machen wir jedoch einen unnatürlichen Bewegungsablauf. Diese kann unter Umständen dazu führen dass bestimmte Muskeln falsch beansprucht werden. Unser Körper reagiert darauf mitunter mit Verspannungen die auch schmerzhaft seien kann.

Das Resultat ist ein Teufelskreis aus Verspannung, Schonhaltung und Schmerzen. Mehr Schonhaltung führt wiederum zu noch mehr Verspannung und noch mehr Schmerzen. Der Teufelskreis ist entstanden.

Unsere Muskeln versuchen sich der geänderten Situation anzupassen. Die Muskeln reagieren nicht nur mit Verspannung, durch den abgeänderten Bewegungsablaufs kann es zu Verkürzung kommen, und auch zu einseitiger Belastung. Dadurch wird unter Umständen das geschädigte Gelenk wiederum zusätzlich beansprucht.

Es kann auch sein das durch Arthrose in den Kniegelenken oder Hüftgelenken, eine Fehlbeanspruchung der Muskulatur von Rücken, Schulter und sogar dem Nacken entsteht. Die ganze Körperhaltung greift ineinander wie bei einer Uhr die Zahnräder. Tritt an einer Stelle eine Störung auf, kann dies einen Einfluss auf die komplette Körperhaltung haben.

Diese sogenannte Dysbalance verschiebt das Gleichgewicht der sich gegenüberliegende Gelenkpaare.

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