Fahrrad mit Elektromotor bei Kniearthrose oder Hüftarthrose 

Da die Fahrräder mit Elektroantrieb immer besser und zuverlässiger werden, rücken sie auch zusehends in den Focus bei Kniearthrose, Hüftarthrose und auch Sprunggelenkarthrose.

Fahrrad mit Elektromotor und die Vorteile bei Arthrose
Der große Vorteil bei Arthrose ist, dass mit ihnen das Risiko von Überlastungen der Gelenke deutlich sinkt und so das Risiko für Verletzungen minimiert wird. Das Arthrose geschädigte Gelenk darf nämlich auf gar keinen Fall ruhen, genau das Gegenteil ist der Fall. Zur Stabilisierung des Gelenkes müssen nämlich die Oberschenkelmuskeln, Sehnen und Bänder trainiert werden. Ideal dafür sind richtig dosierte Tretbewegungen wie zum Beispiel auf einem Rad. Sie fördern die Durchblutung und regen die Versorgung und Regeneration von Knorpelgewebe und Gelenkschmiere an.

Spielend 1200 Wiederholungen pro 30 Minuten Training
Das Radfahren soll ohne starke Belastung erfolgen. Bereits beim Treppensteigen wird das Knie durch das Eigengewicht oftmals schmerzvoll überfordert. Besser für das Knie ist es, Fahrrad zu fahren: Dabei bewegt sich das Gelenk fast über seinen gesamten Bewegungswinkel je nach Gang und Geschwindigkeit rund 40 Mal pro Minute auf und ab. Mit einem kurzen Fahrradausflug trainieren Sie so in nur einer 30 Minuten beide Knie mit 1.200 Wiederholungen!

Bei Arthrose: Vorsicht beim losfahren mit dem Rad
Die fließenden Bewegungen des Fahrradfahrens sind ein optimales Training für die Oberschenkelmuskulatur und stärken den Bandapparat am Knie. Eine Überbelastung, selbst für einen kurzen Moment, nimmt das Knie jedoch sofort übel. Ein Start bergauf oder im falschen Gang ist nur mit enormem Kraftaufwand zu bewältigen. Diese Belastung kann dem Arthrose geschädigten Gelenk schon zu viel werden. Den Kraftaufwand beim Losfahren gilt es deshalb ebenso zu vermeiden wie zu kräftiges Treten bei Bergauffahrten.

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