Gelatine bei Arthrose

Gelatine bei Arthrose
Wieso soll Gelatine bei Arthrose helfen können?

Es gibt nur wenige Produkte die bei einer Arthrose wirklich eine Besserung versprechen. Diese Produkte haben alles eins gemeinsam, die Arthrose darf nicht zu weit fortgeschritten sein.

Denn der Knorpel muss noch genügend Substanz oder anders ausgedrückt, regenerativen Knorpel aufweisen. Zu diesen Produkten zählt auch die Gelatine.

Wieso soll Gelatine bei Arthrose helfen können
Eine berechtige Frage mit einer einfachen Antwort. Die gelbliche Gelatine ähnelt unserem Knorpel mehr als sich die meisten wohl vorstellen können. Das gelbliche Eiweißstoffgemisch wird von Tieren aus Sehnen, Knorpel, Haut und Knochen hergestellt. Zugegeben das hört sich nicht sehr appetitlich an, aber das Ganze ist völlig unbedenklich. Schließlich werden Leckereien wie Gummibärchen und viele andere Produkte aus dem gleichen Rohstoff hergestellt. Einmal aufgenommen durchdringen die Nährstoffe unsere Darmwand und gelangen über die Blutbahn auch bis an unseren Knorpel, wo es sich an regenerationsfähige Knorpel anlagern kann und eine weiteren Abbau hinauszögern soll.

Lesen sie irgendwo, dass es auch helfen kann einen neuen Knorpel zu bilden, so ist dies schlichtweg falsch. Sie werden es nicht erleben, denn unter besten Bedingungen würde dieser Vorgang 300 Jahre dauern und die Knorpel-Substanz wäre nicht vergleichbar bzw. belastbar mit der vorherigen.

Bei welchen Gelenkbeschwerden soll Gelatine helfen
Angeblich sollen schon 10 Gramm Gelatine täglich kann bei Knorpelverschleiß Wirkung entfalten und so nicht nur zur Regeneration beitragen, sondern ebenfalls Schmerzen mindern, berichtet das Gesundheitsportal „fid-gesundheitswissen.de“. So wirkt sich Gelatine positiv bei Hüft- und Kniegelenkarthrose, Kniegelenkarthrose an den Fingergelenken, Überlastungsschmerzen, degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule und Osteoporose aus.

Am besten nehmen Sie das Stoffgemisch auf, indem Sie es in Blättchen-Form im Supermarkt kaufen und anschließend aufgelöst in Saft trinken. Verzichten sollten Sie hingegen auf gelatinehaltige Naschereien wie Gummibärchen oder Wackelpudding, da Sie durch übermäßigen Genuss nur Ihr Körperwicht erhöhen und damit Ihre Gelenke unnötig belasten. Neben aufgelöster Blattgelatine kann das Eiweißstoffgemisch auch als Gelatinekapseln, die wasserlösliches Kollagen-Hydrolysat enthalten, eingenommen werden.

Belegte Wirkungsweise Fehlanzeige
Dass Gelatine bei der Behandlung von Arthrose Beschwerden helfen kann, ist laut dem Gesundheitsportal „gesundheit.de“ durch Studien belegt. Die genaue Wirkungsweise ist jedoch ungeklärt. So befand das mittlerweile in verschiedene Institutionen aufgegangene Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz 1998, dass es physiologisch gar nicht möglich sei, ein bestimmtes Körperorgan gezielt mit dem Stoffgemisch zu versorgen.

Womöglich ist es am Ende also vielleicht doch nur der Placebo-Effekt, der für Besserung sorgt. Schädlich ist die Einnahme von Gelatinekapseln immerhin nicht.

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