Künstliche Gelenkflüssigkeit bei Arthrose

Das Einspritzen von künstlicher Gelenkflüssigkeit bei Arthrose ist eine weitere Therapieform. Ziel ist eine Verbesserung des Knorpelstoffwechsels zu erzielen, sowie der Pufferfähigkeit des Knorpels zu erhöhen.

Diese künstliche Gelenkflüssigkeit hat eine sehr hohe Viskosität und eignet sich daher sehr gut um die eigene, bei Arthrose minderwertige Gelenkflüssigkeit bei ihrer Arbeit zu unterstützten.

Vorteile von künstlicher Gelenkflüssigkeit bei Arthrose:

  • Ergänzt die eigene Gelenkflüssigkeit.
  • Sie soll einen positiven Effekt auf die Bildung von eigener Gelenkflüssigkeit haben.
  • Sie soll einen positiven Effekt auf die Verteilung der eigenen Gelenkflüssigkeit haben.
  • Sie soll für das Gelenk schmerzlindernd und beweglichkeitsfördernd sein.
  • Fungiert als Dämpfer für den Knorpel

Wie lange soll eine Therapie mit künstlicher Gelenkflüssigkeit sein?
In der Regel sollen drei bis 5 Injektionen nötig sein, um eine Besserung zu erzielen. Diese Besserung soll dann angeblich für einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten anhalten.

Interessant ist, dass die künstliche Gelenkflüssigkeit ähnlich wie Glucosamin oder Chondroitinsulfat im Knorpel als Flüssigkeitsstoßdämpfer wirken soll. Es handelt sich daher nicht um ein Medikament im herkömmlichen Sinne sonder man muss es eher als biomechanisches Medizinprodukt sehen.

Mit der künstlichen Gelenkflüssigkeit werden überwiegend Kniearthrosen behandelt. Die Kosten für eine Therapie werden nicht von den Krankenkassen übernommen.

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