Arthrose Diagnosen

Arthrose Diagnosen
Arthrose Diagnosen

Eine sichere Art die ihr Arzt anwendet um Arthrose Diagnosen durchzuführen ist das Röntgen, die Computer und Kernspintomografie oder die Gelenkspiegelung.

Zu allen Verfahren kann man sagen, dass die für eine Arthrose typischen Veränderungen nicht immer die tatsächlichen Beschwerden wiederspiegeln.

Arthrose Diagnosen durch Röntgen
Bei der Arthrose Diagnose durch das Röntgen sucht man gezielt nach knöchernen Strukturen an dem Gelenkkopf und der Gelenkpfanne. Eine Beschädigung des Knorpels ist beim Röntgen nicht zu erkennen, da der Knorpel beim Röntgen nicht sichtbar ist. Sichtbar ist jedoch der Spalt zwischen Gelenk und Pfanne. Anhand dieses Spaltes kann man dann die Dicke des Knorpels erahnen und so Rückschlüsse auf den tatsächlichen Verschleiß ziehen.

Außerdem kann man eine Verschmälerung des Gelenkspaltes und eine mögliche Verdichtung des Knochens erkennen. Bei fortgeschrittener Arthrose kann man auch Knochenauswüchse am Knochenrand, die so genannten Osteophyten erkennen. Es lassen sich auch eventuelle Hohlräume, oder auch Knochenzysten genannt, erkennen. Dies entstehen wenn Knochen auf Knochen reibt. Auch kann man mittels Röntgen schwere Entzündungen, Osteoporose und Knochentumore erkennen.

Was ist bei der Arthrose Diagnose auf den Röntgen Bildern zu erkennen:

  • Arthrose Stadium 1
    In den Arthrose Stadium 1 sind kleine Knochenauswüchse, jedoch bei einem normal breiten Gelenkspalt sichtbar.
  • Arthrose Stadium 2
    In den Arthrose Stadium 2 sind bereits deutlich sichtbare Knochenauswüchse am Rand erkennbar. Der Gelenkspalt in noch normal breit.
  • Arthrose Stadium 3
    In den Arthrose Stadium 3 sind deutlich sichtbare Knochenauswüchse am Rand erkennbare. Der Gelenkspalt ist leicht verschmälert.
  • Arthrose Stadium 4
    In den Arthrose Stadium 4 sind bereits starke Verschmälerungen des Gelenkspaltes erkennbar. Der Knochen ist verdichtet und es sind eventuelle Knochenzysten durch Reiben von Knochen auf Knochen erkennbar.

Arthrose Diagnosen durch Computer und Kernspintomografie
Ein weiteres Mittel für eine sichere Arthrose Diagnose ist die Computer und Kernspintomografie. Besser, aber auch teurer. Sie bieten wesentlich mehr Bilder und zeigen mehr Parameter um den Fortschritt eine Arthrose zu beurteilen.

Was ist der Vorteil gegenüber Röntgen
Nun ganz einfach, dadurch dass man eben auch Knorpel, Bänder, Aktivität des Knochenstoffwechsels, Sehnen, die Größe eine Zyste sogar die Durchblutung eines Gelenkes darstellen kann, lassen sich wesentlich mehr Rückschlüsse auf den Zustand des Gelenkes und somit den Fortschritt der Arthrose stellen.

Arthrose Diagnosen durch Gelenkspiegelung
Eine weitere Möglichkeit zur sicheren Arthrose Diagnose ist die Gelenkspiegelung. Bei der Arthroskopie, oder auch Gelenkspiegelung genannt führt der Orthopäde durch einen kleinen Hautschnitt ein Endoskop in das Gelenk ein. Das Endoskop ist mit einer Kamera und einer Beleuchtung ausgestattet. So kann der Orthopäde sich nicht nur ein genaues Bild von dem beschädigten Gelenk machen, sondern er kann auch kleine Operationen direkt durchführen.

Welche Art von OP kann der Orthopäde mit dem Endoskop durchführen
Der Orthopäde kann mit dem Endoskop kleine Ausfransungen und abgelöste Knorpelstücke behandeln, bzw. entfernen. Das Endoskop ist sehr vielseitig, da sich während der Endoskopie weitere chirurgische Instrumente in das Gelenk einführen lassen.

Bestehen Risiken bei der Endoskopie?
Ja, der Eingriff verbirgt erhebliche Risiken in Bezug auf eine Gelenkinfektion. Eine Gelenkinfektion ist sehr schwer zu bekämpfen. Daher wird ihnen ihr Orthopäde zunächst raten alle andern möglichen Therapiemöglichkeiten in Betracht zu ziehen.

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