Gezieltes Training bei Arthrose

Gezieltes Training bei Arthrose ist ein großes Feld. Es umfasst alles von Muskelaufbau, über Massagen bis Dehnübungen.

Das gezielte Krafttraining wird von einem Reha-Trainer oder Physiotherapeuten geleitet und zielt daraufhin ab durch die Stärkung bestimmter Muskeln, die das geschädigt Gelenk umgeben dieses zu schonen und zu entlasten.
Das Training ist normalerweise auch z.b. mit einer richtigen Gehschule ebenfalls zur Gelenkentlastung gekoppelt. Eine andere Art von Muskeltraining sind regelmäßig durchgeführte krankengymnastische Übungen. Diese Übungen sind am vielversprechendsten, wenn der Patient gleichzeitig über Bewegungen die schädlich sind und über schützende Maßnahmen in Form einer umfassenden Patientenschulung informiert wird.

Bei Arthrose im Anfangsstadium oder Arthrose ohne eine begleitende Entzündung sind Wärmeanwendungen von großer Hilfe. Wärmeanwendung können bestehen aus Wärmesalben, Wärmepflaster, Rotlicht oder Fangopackungen.

Ist die Arthrose bereits aktiviert also mit entzündlichen Komponenten, so können kühlenden Elemente am angebrachtesten sein. Außerdem kann die mit Elektrotherapien oder Ultraschalltherapien kombiniert werden.
Wer selber etwas tun möcht sollte wissen, dass es Sportarten gibt, die bei einer Arthrose besonders gut geeigent sind, wie z.B. das Schwimmen. Schwimmen oder auch nur das bewegen ist unangefochten eine der sinnvollsten Fitnessarten bei Arthrose. Es gibt unterschiedliche Stilarten beim Schwimmen und es macht durchaus Sinn, ruhig mal einige zu lernen oder auszuprobieren um herauszufinden ob sie für einen geeignet sind. Besonders beliebt ist das Kraulen, Brustschwimmen und das Rückenschwimmen.

Walken, wandern oder gehen Egal wie sie es auch nennen, der Effekt ist gut und kann sehr behilflich sein. Schon mit einem zügigen Spaziergang von 20-30 Minuten 2-3 mal pro Woche kann man seinen Kreislauf trainieren und in Schwung halten. Wichtig ist dabei, dass man es regelmäßig absolviert. Es ist daher zu empfehlen, diese Fitnessart fest mit in seinen täglichen Tagesablauf zu integrieren.

Auch ein Hund kann in diesem Zusammenhang außerordentlich gute Dienst leisten, da man so ja gezwungen ist vor die Tür zu gehen.
Heimtrainier oder Crosstrainer können ebenfall sehr sinnvoll sein. Solch ein Gerät bietet zuhause viele Vorteile. Man ist völlig unabhängig von dem Wetter und kann so zu jeder Tageszeit trainieren. Die Belastung lässt sich sehr exakt dosieren, daher sind diese Geräte auch für fast jede Arthrose geeignet.

Das Fitnesstraining im Studio ist prinzipiell jedem der Arthrose hat, zu empfehlen. Dies gilt natürlich nur für die Gelenke die keine Arthrose haben. Bei dem bereits geschädigten Gelenken sollte man vorher mit einem Arzt ein Training genau absprechen. Es spricht nichts dagegen seinen sonstigen Körper fit zu halten.
Wann sollte kein Fitnesstraining durchgeführt werden?
Sollten Herz-Rhythmus-Störungen, Kurzatmigkeit im Ruhezustand, hoher Blutdruck oder Fieber darf kein Fitnesstraining durchgeführt werden.

Worauf sollte man achten?
Egal wofür sie sich entscheiden, wichtig ist es in jedem Fall die Belastung wohl dosiert und nur ganz allmählich zu steigern. Oft gilt der Grundsatz, lieber häufiger und dafür leichter.

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