Ist Orthokin das neue Wundermittel gegen Arthrose 

Hört sich an wie ein Märchen, stellen sie sich vor es gibt eine Spritze gegen Arthrose. Nun der Knorpel wird wohl nicht wieder wachsen, aber immerhin soll diese Spritze die Arthrose aufhalten können.

Und das Ganze soll angeblich auch noch nebenwirkungsfrei sein, behauptet zu mindestens die Düsseldorfer Pharmafirma Othogen. Sie wollen die die Arthrose mit den körpereigenen Abwehrzellen in Schach halten.

Wie funktioniert Orthokin bei Arthrose
Nun, im Prinzip ganz einfach Orthokin bekämpft einen Botenstoff der Arthrose und der heißt Interleukin-1. Dieser Stoff fördert nämlich Entzündungen und Abbauprozesse an Knorpeln, Bändern und auch sogar an Sehnen. Orthokin soll die Fähigkeit haben, einen Gegenspieler für diesen Stoff zu generieren und so die Wirkung von Interleukin einzudämmen.

Woher kommt der Dämmstoff von Interleukin-1
Der Stoff wird dem körpereigenen Blut gewonnen. In einem speziellen Labor wird dann dieses Blut mit dem Interleukin-1-dämpfer angereichert und direkt an die Arthrose geschädigte Stelle gespritzt. Wie lange hält die Spritze gegen Arthrose Diese Spritze soll angeblich bis zu einem Jahr anhalten.

Die Arthrose beginnt dann wieder, nachdem der Wirkstoff verbraucht ist. Die Behandlung muss dann wiederholt werden.

Bezahlt das die Krankenkasse?
Nein, die Krankenkasse übernimmt aktuell keine Kosten für diese Behandlung. Die Behandlung ist übrigens nicht ganz günstig und kostet zwischen 700 und 1500 Euro pro Spritze.

Interessant wären mit Sicherheit Langzeituntersuchungen, die derzeit noch fehlen.

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